*Kriterium: mehr als 40% der Kinder haben nichtdeutsche Herkunftssprache oder von Lernmittelzuzahlung befreite Eltern
Warum unterstützen wir das?
1. Kleinere Klassen ermöglichen den Lehrern individuellere Betreuung der Kinder
Es kann besser erkannt und eingegangen werden auf
- Sprachentwicklungsdefizite
- motorischen Entwicklungsbedarf
- Sozialverhalten
- Unterschiedliche Normen und Werte, die die Kinder in die Schule bringen
- den sozialen Hintergrund der Kinder und das mögliche Erfordernis, Eltern enger in die schulische Entwicklung ihrer Kinder einzubinden
weil der Klassenverband übersichtlicher sowie besser zu leiten ist, und damit auch mehr Zeit bleibt, auf die einzelnen Kinder einzugehen; das Gefühl von Überforderung und Resignation stellt sich weniger wahrscheinlich ein
3. Kleinere Klassen vergrößern die Zeit und Motivation der Lehrer zur Entwicklung individualisierter Lernmethoden und zu außerschulischem, pädagogischem Engagement
4. Kleinere Klassen erleichtern den Kindern den Einstieg in das Schulleben
und verringern Frustrationserlebnisse, weil der Lehrer ihren individuellen Neigungen und Problemen besser gerecht werden kann
5. Kleinere Klassen fordern die Kinder in positiver Weise,
weil ein kleinerer Klassenverband mehr Beteiligung der Einzelnen erfordert, und ein „Verstecken“ hinter Anderen schwieriger ist
6. Kleinere Klassen erlauben eine effektivere Nutzung begrenzt vorhandener Lernmaterialien
(besser, 4 Kinder teilen sich einen Computer als 5)
7. Kleinere Klassen eröffnen damit größere Chancen für die Integration von sozial benachteiligten Kindern
und helfen, einer weiteren Öffnung der sozialen Schere in Berlin entgegenzuwirken; die Abkopplung des schulischen Erfolgs vom sozialen Status ist ein klar erklärtes Ziel der Schulpolitik des Bezirks Mitte!
Für Berlin Mitte würde die vollständige Umsetzung dieser Regelung zudem bedeuten, dass keine weiteren Schulen in sozialen Brennpunkten geschlossen werden müssen.
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